Die Technik

Nach dem Mittagessen hat uns Herr S. für das Smart Home und die Elektroplanung abgeholt.

Als Erstes ging es in den Keller. Dort ist alles rund um die Elektro und das Smart Home von Loxone ausgestellt.

Die Schalter

Bei den Schaltern gibt es eine Serie im Standard, die mit dem Loxone Schalter kompatibel ist, d.h. der Loxone Schalter passt in den Rahmen, was natürlich empfehlenswert ist, wenn man das Smart Home hat.

Die erste Wand mit den Schaltern.
Der erste Schalter mit einem blauen Punkt ist im Standard und mit dem Loxone Schalter kompatibel.
Eine weitere Wand mit zahlreichen Schaltern.
Auch ein paar im Standard, aber der Loxone Schalter passt da nicht rein.

Die Konvektoren

Leider ist der abgebildete Konvektor, der bei uns einmal im Flur vom Keller, sowie in den Bädern im DG angebracht sein wird, nicht gerade der schönste und gerade für die Bäder hätten wir eigentlich lieber eine Handtuchheizung. Falls wir den also gegen solch eine Handtuchheizung austauschen wollen, empfiehlt es sich, dass man sich selbst darum kümmert und nicht die von Bien-Zenker nimmt. Die kostet natürlich wieder einiges mehr und es gibt stylische Heizkörper im Internet, die wesentlich günstiger sind.

Alles smart

Wie man über dem Bild mit dem Konvektor noch sehen kann, ist die Wohlfühl-Klima-Heizung+ über diverse Touch Panels steuerbar, sowie über die App Proxon HomeControl.

Das ist der hübsche Konvektor.
Eine Beschreibung zu der App Proxon HomeControl.

Verteilermodule für Zu- und Abluft

Hier sind einmal die zwei Verteilermodule abgebildet.

Der Linke befindet sich an der Wand z.B. in den Schlafräumen und man muss darauf achten, dass ein Kleiderschrank nicht über 2,25 m geht, da sonst das Ventil versperrt wird. Diese Bereiche sind auf den Ausführungsvorplänen mit einem dicken markiert.
Der Rechte befindet sich an der Decke.

Das sind die zwei Luftauslässe.

Der Technikraum

Dann haben wir uns den Technikraum angeschaut, wie es bei uns auch ungefähr aussehen wird.

Die Wohlfühl-Klima-Heizung+ von Proxon wird an die Wand gehängt und klassisch kann man direkt unten drunter die Waschmaschine und den Trockner platzieren.

Links steht dieselbe Enthärtungsanlage von Grünbeck, die wir auch rausgesucht hatten und dahinter befindet sich die Trinkwasserwärmepumpe.

Die Heizung ist übrigens wartungsfrei, man muss nur alle halbe Jahre den Filter tauschen, was super einfach ist (zwei Schrauben drehen, alten Filter raus ziehen und den neuen einsetzen).

Ein Beispiel von einem Technikraum.
Smart Home
Loxone

Zu guter Letzt ging es in den Showroom von Loxone. Dort ist Technik im Wert von einem 5-stelligen Bereich verbaut.

An der Eingangstür ging es los mit der Intercom Klingel und dem NFC Code Feld. Beides werden wir uns ebenfalls zulegen.
Drinnen ging das Licht natürlich mit einem Präsenzmelder an und es wurden uns diverse Dinge erklärt wie der Loxone Schalter, sowie weitere technische Spielereien und die Loxone App.
Man kann sich für die Steuerung z.B. ein Tablet an die Wand hängen, was nicht zu empfehlen ist, denn da das Gerät unter Dauerstrom steht, kann dieses irgendwann überhitzen und der Akku wird zerstört. Problemlos und am Einfachsten ist es, wenn man alles über das Handy steuert, welches man meistens immer dabei hat.

Die Intercom Klingel mit dem NFC Code Feld von Loxone
Der Loxone Schalter
Die Elektroplanung

Den Rest des Nachmittages verbrachten wir im Büro mit der detaillierten Elektroplanung mithilfe der Ausführungsvorplänen.

Hierbei sei nochmal erwähnenswert, dass eine sehr gute Planung absolut notwendig ist!

Die Lichtplanung

Christian und ich saßen an mehreren Tagen stundenlang an den Plänen und haben alles ganz genau eingezeichnet, wo welche Steckdose hinkommt und wir haben uns schon über die exakte Lichtplanung Gedanken gemacht.

Was haben wir vor?
Wo reicht eine Deckenlampe bzw. ein LED Panel?
Wo sollen Spotlights gesetzt werden und wo brauchen wir dafür die Deckenauslässe?
Wo möchte man ggf. indirektes Licht haben?
Sollen die Lampen dimmbar sein?
Wo sind Bewegungsmelder evtl. sinnvoll?

Für diese genaue Planung haben wir von Herrn S. Lob erhalten und natürlich waren wir darüber stolz, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

Keller – Do it yourself

Jetzt haben wir die Etagen nacheinander abgearbeitet.

Der Plan vom Keller wurde aufgeschlagen und dies war auch die einzige Etage, wo wir keine einzige Steckdose eingezeichnet haben.
Kommentar von Herrn S.: „Ich sehe, Sie haben alles richtig gemacht.“
Warum? Naja, ich hatte zwar schon anfangs auf einer kleineren Kopie schon Steckdosen eingezeichnet, bin aber auf einen Betrag von ca. 1.000 € gekommen. Da die Standard Steckdosen von Bien-Zenker Aufputz verlegt werden, kann man die weiteren Steckdosen auch selbst verlegen und man spart dadurch natürlich eine Menge Geld.

Raum für Raum

Es ging immer nach derselben Herangehensweise:

Deckenauslass

Soll die Lampe dimmbar sein?
Insgesamt haben wir 8 Deckenauslässe, die dimmbar sein sollen. Dafür benötigen wir zwei Loxone Dimmer Extensions, pro Dimmer Extension vier Auslässe.

Für den Wohnbereich wollen wir am Rand die Decke für die indirekte Beleuchtung abhängen und in gewissen Bereichen zusätzlich Spotlights setzen (z.B. über die Arbeitsplatte in der Küche). Die dafür notwendigen Deckenauslässe wurden in verschiedene Ecken eingeplant.

Auch hier ist es gut, wenn man handwerklich begabt ist und so etwas selbst machen kann, denn bei Bien-Zenker kostet pro Spotlight allein die Bohrung in die Decke 45 €.

Schalter

Alle Jalousieschalter wurden gestrichen, da die Steuerung der Rollläden über den Loxone Schalter / die App läuft.

In den Schlafräumen wurde an der möglichen Position des Bettes standardmäßig ein Schalter für die Beleuchtung geplant, welcher auch gestrichen wurde, denn vielleicht steht dort nie ein Bett. Von dort könnte man auch über das Handy das Licht an- und ausschalten.

Steckdosen

Die zusätzlichen Steckdosen wurden von uns sehr gut eingezeichnet, weshalb Herr S. nicht mehr viel machen musste.

Rauchmelder

Bei den Rauchmeldern hat Herr S. uns empfohlen, dass wir die komplett streichen und uns selber welche aus dem Baumarkt kaufen, die wesentlich günstiger sind. Ein Rauchmelder bei Bien-Zenker kostet alleine 70 €.

Vielen Dank!

Die Elektroplanung hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und das haben wir Herrn S. zu verdanken, der alles sehr gut erklärt hat und viele Tipps auf Lager hatte!

Was hat die Bemusterung gekostet?

Bei Frau H. und bei Herrn S. haben wir jeweils am Ende eine Auftragsbestätigung erhalten. Prinzipiell haben wir unser Budget eingehalten.

Daraus ergibt sich Folgendes:

Bemusterung Design: ca. 6.500 €
Smart Home: ca. 2.700 €
Elektro: ca. 1.800 €

Gesamt: ca. 11.000 €